Wenn Sie runde Strasssteine mit flacher Rückseite auf ein Objekt oder Material aufbringen, kann es schwierig sein, sich für ein Muster oder Design zu entscheiden, besonders wenn der Bereich eine ungewöhnliche Form hat. Die am einfachsten zu kristallisierende Form ist ein Quadrat oder Rechteck, wie z. B. eine Handy- oder Tablet-Hülle, ein Bilderrahmen oder ein Notizbuch. Wir haben die 5 besten Methoden zusammengestellt, um Kristalle auf eine grundlegende Form aufzubringen:

Design 1. Einfache symmetrische Reihen

Wenn Sie mit Kristallen arbeiten, die alle die gleiche Größe haben, können Sie diese einfach in geraden Linien übereinander anordnen. Dies bildet schöne, saubere Kanten und Ecken. Wie Sie jedoch im obigen Beispiel sehen können, bleiben dabei kleine Lücken. Um diese Lücken zu vermeiden und einen volleren, verzierten Look zu erzielen, gibt es zwei weitere Optionen. Erstens könnten Sie kleinere Strasssteine in diese Lücken setzen, diese Technik nennen wir „Lückenfüllung“. Die kleineren Größen wie SS5 (1,8 mm) sind perfekt dafür:

Oder zweitens müssten Sie sicherstellen, dass die Hintergrundfarbe so genau wie möglich der Farbe des Strasssteins entspricht. Dies kann bedeuten, das Objekt vor Beginn Ihres Projekts zu bemalen oder einzufärben, oder ein Material in der passenden Farbe zu verwenden:

Diese Technik wird häufig im Schuh- und Handtaschendesign eingesetzt, wie hier von Jimmy Choo zu sehen:

Design 2. Der Waben-Effekt

Die sauberste und einfachste Methode, um Lücken zwischen Kristallen zu vermeiden, ist die „Wabenmethode“. Dabei werden die Kristalle in den Zwischenraum zwischen den beiden darüber liegenden Kristallen platziert. Sie scheinen also immer noch in Reihen zu liegen, aber nicht direkt untereinander. Diese Technik eignet sich hervorragend für Projekte, die schnell abgeschlossen werden müssen, da Sie dann keine Lücken füllen müssen. Allerdings sind die Kanten nicht so sauber und scharf, sodass sie mit kleineren Strasssteinen aufgeräumt werden müssten. Das Verzieren von Handyhüllen auf diese Weise wird immer beliebter. Sehen Sie, wie die talentierte Zoe von Crystal Skins die „Wabenmethode“ mit großem Effekt einsetzt:

Design 3. Verstreut

Dieser verstreute Ansatz ist lässiger und zufälliger und beinhaltet das Platzieren der Kristalle in einem sporadischeren oder verteilteren Design. Diese Methode eignet sich hervorragend, um subtilen Glanz hinzuzufügen, besonders wenn Sie ein begrenztes Budget haben oder nicht viele Strasssteine zur Verfügung stehen. Das Verteilen der Kristalle ermöglicht es Ihnen dennoch, eine große Fläche abzudecken, weshalb es bei Kostümdesignern und Schneidern beliebt ist. Manchmal kann jedoch nur ein Hauch von Glanz sehr raffiniert sein. Jimmy Choo's Handtaschen zieren oft verstreute Kristalle oder Perlen:

Design 4. Der Steingarten-Effekt

Wenn wir vom „Steingarten-Effekt“ sprechen, bedeutet dies im Grunde, Kristalle unterschiedlicher Größen zu verwenden, um ein dreidimensionales, strukturierteres Muster zu erzeugen. Viele Nageltechniker nutzen diese Technik, um in ihren Sets Statement-Nägel zu kreieren. Diese Methode wird auch häufig von Modedesignern für Schuhe und Handtaschen verwendet. Jimmy Choo ist bekannt für seine stark verzierten Accessoires voller Strassglitzer! Diese Art, die Kristalle anzuordnen, ist großartig, wenn Sie den Luxus haben, mit verschiedenen Größen zu arbeiten, und sie unterscheidet sich so stark von dem, was die meisten anderen in ihren Designs tun. Sie können wirklich Ihren eigenen Stil einbringen und das Design maßgeschneidert gestalten.

Design 5. Regenfall

Der Regenfall-Effekt tritt auf, wenn das Design dicht und voll mit eng zusammengepackten Strasssteinen beginnt und dann allmählich abnimmt, als ob Regentropfen fallen, um schließlich mit weit auseinander liegenden Kristallen zu enden. Dieses Muster kann von oben nach unten verlaufen oder, wie im obigen Beispiel, von einer Seite zur anderen. Diese Technik ist eine lustige Option für Innenarchitekturprojekte oder Modeartikel. Wir sehen sie oft bei verzierten Kissenbezügen oder Lampenschirmen. Hier ist ein Beispiel, wie Jimmy Choo diesen Effekt in seinem Design verwendet hat:

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